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Burnout-Syndrom


4. June 2008

Was ist eigentlich ein Burnout-Syndrom ?

Das Burnout-Syndrom ist Folge lang anhaltender übermäßiger Belastungen und individueller Überforderung. Diese zunehmende Erschöpfung ist assoziiert mit einer Störung der neuronalen und hormonalen Regulation und dem Versagen der entsprechenden Kompensationsmechanismen. Neben einer Dysbalance der neuroendokrinen Regelkreise treten bei einem Burnout-Syndrom auch überdurchschnittlich starke Entzündungsreaktionen auf.

Physiologisch stellt sich das Burnout-Syndrom als forschreitender Chronischer Stress dar. Aufgrund einer zentralen Insuffizienz ist die ACTH-Sekretion der Hypophyse reduziert, wodurch auch die Cortisol-Produktion beeinflusst ist. Zahlreiche aktuelle Untersuchungen zeigen, dass Burnout-Patienten innerhalb der ersten Stunde nach dem Aufwachen deutlich erniedrigte Cortisol-Spiegel im Vergleich zu normalgesunden Kontrollpersonen aufweisen. Durch den fehlenden charakteristischen Morgenanstieg des Cortisol-Spiegels scheint der zirkadiane Sekretionsrhythmus von Cortisol stark gestört zu werden.

Auch die bei Burnout-Patienten häufig auftretenden Schlafstörungen könnten zudem Folge einer verminderten nächtlichen Melatonin-Sekretion sein, welche durch einen Serotonin-Mangel bedingt sein könnte.

Als typischer Aspekt tritt beim Burnout-Syndrom die gesteigerte entzündliche Aktivität hervor, die durch eine erhöhte Freisetzung insbesondere der proentzündlichen Zytokine IL-10 und TNF-α gekennzeichnet ist.

Burnout äußert sich in Lustlosigkeit, Gereiztheit, Versagensängsten,  einem zunehmendem Desinteressse am Beruf oder anderen Aufgabenbereichen, permanenter Müdigkeit, Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, Stimmungsschwankungen und in körperlichen Beschwerden wie Kopfschmerzen und Magen-, Darm-Beschwerden. Typisch für Burnout sind auch der Rückzug aus dem sozialen Umfeld, d.h. von Kollegen, Freunden und Bekannten.

Burnout ist ein geistiger, körperlicher und seelischer Erschöpfungszustand, der sich über ein paar Wochen, bisweilen auch über Jahre hinziehen kann. Etwas salopp ausgedrückt können wir sagen: Die Batterie ist leer. Es fehlt die Kraft zum leben. Nach harter geistiger oder körperlicher Arbeit erschöpft zu sein, ist ein ganz normaler Zustand. Entspannung oder Urlaub schaffen hier Abhilfe. Wer ausgebrannt ist, dem hilft auch ein Urlaub nicht, der kann keinen Gang zurückschalten.

Grundlage des Burnouts ist eine ausgeprägte Störungen der Stresshormone und Gehirnbotenstoffe (Neurotransmitter). Gemeinsam mit führenden Wissenschaftlern wurde auf der Grundlage einer einfachen Urin- und Speicheluntersuchung ein effizientes Stufenprogramm zur Behandlung des Burnout-Syndroms und anderer Neurotransmitterdysbalancen entwickelt. Durch die Kombination eines Ausgleichs hormoneller Störungen und der Therapie mit speziellen Aminosäuren, Vitaminen, Mineralstoffen und Naturstoffen kann nebenwirkungsarm die körpereigenene Produktion von Neurotransmittern unterstützt werden. Dies biochemische fundierte Grundlagentherapie führt Sie rasch aus dem Burnout.

Hier finden Sie einen Fragebogen zum Thema Burnout beim Mann.

Hier können Sie sich den Anforderungsbogen zu relevanten labordiagnostischen Untersuchungen ausdrucken!