medboxx

Die Bedeutung der Adipositas für die Krebsentstehung


11. August 2008

Übergewicht und Adipositas stellen sich weltweit sowohl in den industrialisierten als auch in den Schwellenländern als das größte gesundheitliche Problem der Gegenwart und auch der Zukunft dar.
Man rechnet weltweit mit einer Milliarde übergewichtigen Menschen, die in ihrer Anzahl damit die Zahl hungernder und untergewichtiger Menschen überholt haben.
Die Hautgründe für diese alarmierende Entwicklung sind der Verzehr von Nahrungsmitteln mit hoher Nährstoffdichte ( fett- und kohlenhydratreich ) sowie die geringe körperliche Aktivität.
Neben den allgemein bekannten Folgekrankheiten von langjähriger Adipositas wie Diabetes mellitus und Herz-Kreislauferkrankungen rückt das erhöhte Krebsrisiko in die Aufmerksamkeit der forschenden Mediziner.
In Studien der International Agency for Research on Cancer ( Quelle: LACR 2002: Weight control and physical acitvity; Lyon, Frace ,vol. 6) gibt es bisher eine ausreichende Evidenz für den Zusammenhang von Krebs und Adipositas bei den folgenden Krebsarten:

- Endometriumkarzinom
- Mammakarzinom nach den Wechseljahren
- Nierenzellkarzinom
- Kolonkarzinom
- Karzinome im Bereich Speiseröhre und Magen

Auch das Prostatakarzinom bei Männern wird mit einem deutlichen Übergewicht in Verbindung gebracht.

Wie kann durch Adipositas Krebs entstehen?

Der jetzige Stand der Forschung zeigt, dass sich die Fettzellen besonders im Bauchraum
( viszerales Fett ) wie ein Hormonorgan verhalten, d.h. sie produzieren biochemisch hoch wirksame Stoffe, die z.B. den Insulinspiegel im Blut erhöhen und die Entwicklung von Krebsvorstadien in echte Krebszellen fördern können.
Der chronisch erhöhte Insulinspiegel im Blut fördert auch das Ungleichgewicht der Geschlechtshormone und der Nebennierenhormone. Deren unphysiologisch hohe Wirkspiegel fördern ebenfalls das Krebsrisiko.

Wir sehen daran, dass die Adipositas keinesfalls ein kosmetisches Problem darstellt; alle großen Volkskrankheiten, an denen Millionen Menschen leiden, wie Diabetes, Herzinfarkt und Krebs stehen in Verbindung mit dieser ersten „ nicht – ansteckenden“ weltweiten Seuche, die durch ihre immensen Kosten die Gesundheitssysteme und die Volkswirtschaften an den Rand des Kollaps bringt.

Prävention und Aufklärung müssen bereits in den Kindergärten und Schulen beginnen. Dies wird zur dringlichsten Aufgabe aller Institutionen, die mit Gesundheit befasst sind, in den nächsten Jahren.

Privatarztpraxis für Allgemeinmedizin und klassische Homöopathie mit den Schwerpunkten Ernährungsmedizin, Onkologie, Hormonsprechstunde und Gesundheitsvorsorge

Hier gelangen Sie zur Homepage von Frau Dr. Gabriele Tille

Last Minute-Shopping in der Flughafenapotheke


8. August 2008

Flughafenapotheke in München

Paracetamol und Ohrenstöpsel sind Bestseller am Münchener Flughafen Nichts vergessen? Die obligatorische Frage beim Kofferpacken kennt jeder. Doch kurz vor Abflug fällt einem plötzlich auf, dass die Reiseapotheke unvollständig ist. Die letzte Chance ist eine Flughafenapotheke wie die Metropolitan Pharmacy in München. „Unser Sortiment haben wir mittlerweile genau auf die Bedürfnisse der Reisenden hier am Flughafen zugeschnitten“, erklärt Apotheker Walter M. Verfürth, Inhaber der Metropolitan Pharmacy am Flughafen in München. „Die reguläre Reiseapotheke wurde längst am Wohnort mit Blick auf das Reiseziel zusammengestellt und ist bereits im Koffer verstaut.“ Der Münchener Pharmazeut ist also für Notfälle da. „Das klingt dramatischer als es ist“, schmunzelt er. Verkaufsschlager im Terminal Plötzliches Unwohlsein verbunden mit Kopfschmerzen aufgrund des Vorbereitungsstresses oder ein Infekt führen Reisende oft direkt vor Abflug in die Flughafenapotheke. Für solche Beschwerden hat diese, genau wie Apotheken in Städten oder auf dem Land, die Klassiker zur Hand wie Paracetamol für Schmerzen und Fieber oder andere bewährte Erkältungsmittel. Flexibler muss eine Flughafenapotheke bei speziellem Reisebedarf sein. Die Kunden vor Ort verlangen vor langen Flügen häufig nach Ohrenstöpseln, Augentropfen oder Schlafbrillen. Natürlich stehen auch Präparate gegen Reiseübelkeit hoch im Kurs. Kulturelle Eigenheiten „Sehr spannend sind die Wünsche unserer internationalen Kunden“, erklärt der Apotheker Verfürth. „Hier zeigen sich interessante kulturelle Eigenheiten!“ So verlangen Amerikaner und Portugiesen stets Schmerzmittel mit Paracetamol Italiener erkundigen sich verstärkt nach homöopathischen Produkten und Asiaten fragen beispielsweise nach deutscher Naturkosmetik. „Doch dank unserer langjährigen Erfahrung sind wir darauf vorbereitet.“, meint der Fachmann, „Auch Produkte, die von deutschen Reisenden so gut wie nie nachgefragt werden, bieten wir an. Beispielsweise ein antibakterielles Gel, um sich unterwegs ohne Wasser die Hände zu reinigen, haben wir im Miniformat vorrätig – eine weitere Vorliebe der Amerikaner.“

Pressekontakt:
Andrea Hillebrand
P R O N O M E N GmbH & Co. KG
PR und Produktkommunikation
Lindenallee 24 - D-50968 Köln
Fon +49 221 / 940 812 11
Fax +49 221 / 940 812 19
E-Mail andrea.hillebrand@pronomen.de

Die Wechseljahre des Mannes


24. July 2008

Seit einigen Jahren schenkt die medizinische Forschung dem Altern des Mannes ( Aging Male) mehr Aufmerksamkeit.
Bei Frauen wird der Beginn der Wechseljahre im allgemeinen durch das Ausbleiben der Monatsblutung klar definiert.
Bei Männern gibt es über den Zusammenhang von Alterungsprozessen und Hormonen noch immer Unklarheiten. Die Auswirkungen zu niedriger Hormonspiegel auf Körper und Psyche des Mannes sind kaum ausreichend untersucht. Tatsache ist, dass sie für das körperliche, seelisch- geistige und sexuelle Wohlbefinden eine entscheidende Rolle spielen.
Schon ab Anfang bis Mitte der Vierziger können Männer ausgeprägte Veränderungen an sich bemerken:

-Erschöpfung, Gereiztheit
-Nachlassende Konzentration und geistige Leistungsfähigkeit
-Zunahme des Bauchfettes ( „ Bierbauch „ – „ Rotweinbauch „ )
-Erschlaffung und Rückbildung der Muskeln
-Nachlassen sexueller Lust und der Potenz
-Rücken- und Gliederschmerzen
-Haarausfall, Glatzenbildung
-Nachtschweiß
-Schlafstörungen

Gleichzeitig sehen sich Männer extrem hohen Anforderungen im Arbeitsleben ausgesetzt, ein Mangel an Leistungsfähigkeit kann vorzeitig zum Jobverlust beitragen.
Nach Trennung von der ersten Ehefrau steht in dieser Lebensphase oft eine zweite Familiengründung an, meist mit einer wesentlich jüngeren Frau, die den Mann mit finanziellen, sexuellen Ansprüchen und Kinderwunsch konfrontiert.
Und obwohl Männer die oben beschriebenen körperlichen Veränderungen bemerken, verdrängen sie sie in der Hektik des Alltags.
Sie nehmen statistisch gesehen kaum Vorsorgeuntersuchungen wahr und gehen überhaupt viel seltener zum Arzt als Frauen
Dabei kommt es oft unbemerkt zu einer Reihe von schwerwiegenden und behandlungsbedürftigen Erkrankungen:

-Diabetes mellitus
-Fettstoffwechselstörungen
-Hoher Blutdruck
-Koronare Herzkrankheit
-Bandscheibenvorfall
-Krebserkrankungen, besonders der Prostata und des Dickdarms
-Osteoporose

Wann beginnen die Beschwerden des älter werdenden Mannes und welche Ursachen haben sie?

Die Beschwerden setzen nicht plötzlich, sondern nach und nach ein. Weil es so große individuelle Unterschiede zwischen den Männern gibt, dachte man noch bis vor kurzem, dass kein direkter Zusammenhang zwischen den Beschwerden und dem Hormonhaushalt des Mannes besteht.
Heute weiß man:

-Die Androgen ( männliche Geschlechtshormone )- Produktion findet beim Mann zu 95% im Hoden und zu 5 % in der Nebenniere statt. Der Abfall des Testosteronspiegels geht allmählich vor sich. Der Spiegel des Testosterons sinkt ab dem 40. Lebensjahr jährlich um etwa 1,2 % ab. Das sind Durchschnittswerte, bei einem 70 jährigen Mann erreicht der Androgenspiegel etwa 2/3 des Wertes junger Männer.

- Das für Männer ebenfalls wichtige DHEA sinkt bereits langsam ab dem 25. Lebensjahr ab. Es wird in der Nebenniere produziert und ist vor allem wichtig für den Schutz vor Arteriosklerose, für ein aktives Immunsystem, für die geistige Fitness und den Schutz vor Depressionen. Es verbessert den Insulinstoffwechsel und schützt vor Diabetes.

Die große Gruppe der Männer zwischen 45 und 65 weisen einen Teil der oben genannten Befindlichkeitsstörungen auf. Welche dieser Veränderungen direkte Folgen eines Hormonmangels sind und welche hormonunabhängig auftreten, kann nur durch eingehende medizinische Untersuchungen und Labortests abgeklärt werden.

Welche praktischen Empfehlungen kann ich Ihnen geben?

Wenn Sie bei sich erste Anzeichen für körperliche Erschöpfung, nervliche Überlastung und / oder nachlassende sexuelle Vitalität bei sich wahrnehmen, nehmen Sie es bitte zum Anlass, sich mal gründlich durchchecken zu lassen:

-Gründliche Anamnese und körperliche Untersuchung, Blutdruckmessung
-Labortests auf Stoffwechsel und Hormonhaushalt ( z.B: Testosteron, DHEA, Schilddrüse )
-Ruhe- und Belastungs- EKG, Ultraschall der Bauchorgane
-Urologische Untersuchung mit PSA- Bestimmung ( Tumormarker zur Früherkennung eines Prostatakarzinoms )
-Ab dem 55. Lebensjahr eine Darmspiegelung zur Früherkennung des Dickdarmkarzinoms
-Eine Untersuchung beim Hautarzt

Dr. Gabriele Tille
Langwiesenweg 23a
61440 Oberursel
privatpraxis@yahoo.de

Vom Anbieter wurde ein Link hinterlegt, klicken Sie hier um dem Link zu folgen.